Wallfahrts- und Förderverein St. Hermann

Beschreiten den Weg in die Zukunft gemeinsam: Die Beteiligten Michael Raith, Klaus Herrnböck, Franz Hollmayr, Andrea Binder-Forstner, Alois Saller und Sonja Stündler (von rechts) freuten sich über den neuen QR-Code direkt vor dem Eingang der Wallfahrtskirche Sankt Hermann.

Fotos: WFV

Digitale Kirchenführung St. Hermann mit QR Code

 

Sankt Hermann geht mit der Zeit”

Bischofmais/Sankt Hermann. Ein leiser Klick mit dem Smartphone – und schon öffnet sich eine neue Welt: Die Wallfahrtskirche Sankt Hermann geht neue Wege und verbindet auf eindrucksvolle Weise jahrhundertealte Geschichte mit moderner Technik. Direkt am Eingang der Kirche lädt nun ein QR-Code dazu ein, das Gotteshaus auf ganz persönliche Art zu entdecken.

Pünktlich zur Wiederöffnung am 1. April kam die Vorstandschaft des Wallfahrts- und Fördervereins Sankt Hermann zusammen – und hatte allen Grund zur Freude. Denn mit der digitalen Kirchenführung wird der Besuch zu einem individuellen Erlebnis: Jede und jeder kann im eigenen Tempo durch die Kirche gehen, innehalten, zurückspulen oder weiterklicken. Die Geschichten und Hintergründe gibt es nicht nur zum Nachlesen, sondern auch zum Anhören – fast so, als würde die Kirche selbst zu ihren Gästen sprechen.

Die Idee dazu hatte Alois Saller – und sie zündete. Umgesetzt wurde das Projekt von Andrea Binder-Forstner von der Tourist-Information, die mit viel Engagement und Gespür für Details eine moderne und zugleich stimmige Lösung entwickelte.

Die Textgrundlagen der digitalen Führung stammen von Pfarrer Moosbauer vom Katholischen Pfarramt Bischofsmais, während die Hörbeiträge von Bruno Pöppel eingesprochen wurden. So entsteht eine lebendige Verbindung aus fundierter Information und persönlicher Ansprache.

Franz Hollmayr, Vorsitzender des Vereins, fand bei dem Treffen warme und dankbare Worte: für die „zündende Idee“ von Alois Saller ebenso wie für die gelungene Umsetzung durch Andrea Binder-Forstner. Als kleines, aber herzliches Zeichen der Anerkennung überreichte er ihr feine Lindt-Pralinen.

Auch Alois Saller zeigte sich sichtlich zufrieden: So habe er sich das Ergebnis kaum besser vorstellen können. Die digitale Führung sei eine echte Bereicherung – für die Kirche, für die Gläubigen und für alle Besucherinnen und Besucher. Sein besonderes Lob verband er mit einem Applaus für Andrea Binder-Forstner, deren Arbeit maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen hat. Gleichzeitig dankte er auch Pfarrer Bruno Pöppel für dessen Unterstützung.

Neben aller Freude über das neue Angebot blickt man in Sankt Hermann auch bereits auf das nächste Highlight: Am 31. Mai um 18 Uhr findet in der Wallfahrtskirche das Frühjahrskonzert statt. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm freuen. Mit dabei ist unter anderem die GLASDORFMusi, bei der die Geschwister Weinfurtner musizieren, sowie viele weitere Künstlerinnen und Künstler – hier ist für jeden Geschmack etwas geboten. Organisiert wird die Veranstaltung von Sonja Stündler.

Abschließend nutzte die Vorstandschaft die Gelegenheit, um auf die Bedeutung des Wallfahrts- und Fördervereins hinzuweisen. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Der Verein setzt sich mit viel Herzblut für den Erhalt und die Pflege der Wallfahrtskirche Sankt Hermann ein und gestaltet aktiv das kulturelle und religiöse Leben vor Ort mit.

So zeigt sich in Sankt Hermann einmal mehr: Auch ein Ort der Stille kann mit der Zeit gehen – und dabei seine ganz besondere Seele bewahren.

Text und Foto: Sonja Stündler

 
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